Im Bibsonomy-Blog wurden ein paar Neuigkeiten zur Zukunft des Projekts gepostet. Das Wichtigste in Kürze:
- Die Bibsonomy-Technologie wird in das PUMA-Projekt eingebracht, das, wenn ich die Projektbeschreibung richtig verstanden habe, Open Access aus Nutzersicht attraktiver machen möchte. Prinzipiell eine gute Idee. Warum die Beispielimplementation an DSpace ausgerichtet wird, könnte ich mir dadurch erklären, dass OPUS m.E. nicht wirklich Open Source ist. Man kann zwar den kompletten Quellcode einsehen, aber eine Testinstallation ist nicht ohne weiteres möglich.
- Alle Bestandteile des Projektes werden unter als FLOSS veröffentlicht. Also auch Bibsonomy, leider aber erst nachdem das Projekt beendet ist. Wann das sein wird, ist leider weder im Blogposting noch auf der Projektwebseite angegeben.
Schön, dass der Open-Source-Gedanke Einzug hält in die DFG-Projekt-Landschaft. Es ist ja schließlich wirklich schwer vermittelbar, warum Projekte wie Bibtip, die von Steuermitteln angeschoben wurden um eine dauerhafte Verbesserung der Informationsinfrastruktur wissenschaftlicher Bibliotheken in Deutschland
zu ermöglichen, nicht allen die an eben jener Verbesserung arbeiten möchten, open source zur Verfügung steht.
[via acka47]